Der Headhunter

contract-408216_640Die Berufswelt steht von Jahr zu Jahr vor immer größeren Problemen. Es gibt immer mehr Absolventen an Universitäten, doch es scheint so, als ob es auch immer weniger Jobs gibt, die auch nur ansatzweise das bieten können, was man eigentlich nach einem kompletten Studium verdient hätte. Die Unternehmen können sich auf manchen Ebenen die Angestellten genau aussuchen und dabei bleiben nun mal sehr viele ohne Berufserfahrung direkt auf der Strecke. Geht man auf der Leiter aber eine Sprosse weiter nach oben bekommen auch die Arbeitgeber immer größere Probleme. Führungspositionen neu zu besetzen ist eine extrem heikle Geschichte, zumal man dafür gutes Know-How, viel Zeit und vor allem auch viel Geld investieren muss. Am Ende ist dabei nicht einmal sicher, dass man einen Kandidaten findet, der den eigenen Ansprüchen genügt. Genau aus diesem Grund sind in den letzten Jahren unzählige neue Unternehmen aus dem Boden geschossen, die sich genau mit diesem Problem beschäftigen. Die Rede ist dabei von sogenannten Personalberatungen. Wer mit seiner Firma in Frankfurt sitzt und eine neue Führungsposition zu besetzen hat gibt einfach bei Google die Wörter „GK Personalberatung Frankfurt“ ein und wird schnell einige Ergebnisse angezeigt bekommen, mit denen man ans Ziel gelangt.

Diese Personalberatungen beschäftigen unter anderem die Headhunter. Diese führen letztendlich den Beschaffungsprozess durch. Jeder Headhunter hat einen kleinen Marktbereich, in dem er sich extrem gut auskennt. Sollte ein Auftrag eingehen trifft er sich mit dem Unternehmen und erstellt in einem ersten Treffen eine Art Stellenbeschreibung mit den Attributen, die der neue Mitarbeiter mitbringen muss. Anhand dieser Informationen kennt der Headhunter meist schon seine Auswahl an Leuten, die er bezüglich dieser Stelle anrufen wird. Oftmals sind diese aber noch anderweitig angestellt, sodass der Headhunter versuchen muss sie vom aktuellen Arbeitgeber loszulösen. Natürlich spielt das Gehalt in dieser Hinsicht eine große Rolle, denn bei Managern oder sonstigen führenden Positionen kommen schnell mal 100.000 bis 150.000 Euro brutto im Jahr zusammen. Mittlerweile haben gute Personalberater sogar eigene Tests entwickelt, die sogar einen psychischen Aspekt beinhalten können. Damit selektieren sie ihre erste Auswahl weiter auf die ausgearbeiteten Kriterien, sodass sie am Ende dem Kunden nur noch die Besten der Besten vorstellen müssen. Das Unternehmen kann sich dann den eigenen Favoriten raussuchen und sofort mit den internen Einstellungsmaßnahmen beginnen. Letztendlich sind die Headhunter ihren hohen Preis meistens wert, denn das Unternehmen spart nicht nur sehr viel Zeit und Mühe sondern auch Geld. Der neue Arbeitnehmer passt letztendlich perfekt und wird durch seine Arbeitsleistung die Kosten für den Headhunter früher oder später wieder reinbringen.

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